Klartext-Gruppe und Steiff-Museum: Große Tiere lernen sprechen
Wieder einmal war unsere Flexibilität gefragt – eine unserer Stärken als relativ kleines Unternehmen. Und dann noch mit einem so schönen Projekt!
Das Schöne: Sechs große Tiere im neu gestalteten Großtierpanorama des Steiff-Museums sollten mit integrierten Lautsprechern versehen werden, damit die Tiere die passenden Laute von sich geben, sobald sich ein Besucher ihnen nähert. Das Herausfordernde: Bis zur Eröffnung war ab Auftragserteilung exakt eine Woche Zeit.
Passende Näherungsschalter wurden erkundet, erprobt, beschafft und in die Kulisse integriert. 200 Meter Lautsprecherkabel verbinden die versteckte Zentrale mit den einzelnen Tieren. Die meisten davon waren bereits fertiggestellt, so dass die Lautsprecher nicht mehr in die Körper eingebaut werden konnten, sondern vorübergehend in der Kulisse untergebracht wurden.
Die Mehrleistung beim Planen und Kabelziehen lohnte sich: Der Auftrag wurde pünktlich und zur vollsten Zufriedenheit des Kunden abgewickelt. Bei der Eröffnung wurde so mancher Besucher von dem lebensgroßen Braunbären naturgetreu angefaucht. Und da glänzten Kinderaugen glücklich über den trompetenden Elefanten, auf dem man sogar reiten kann.
Die Wahl der Margarethe Steiff GmbH fiel unter anderem deshalb auf die Klartextgruppe, weil wir schon anderweitig beschallungstechnisch verbunden sind: Alle Jahre wieder statten wir den Steiff-Weihnachtsmarkt mit stimmungsvoller Akustik-Atmosphäre aus.
Frisch fertig:
Duale Hochschule Baden-Württemberg

Im neuen Gebäude der Dualen Hochschule Baden-Württemberg sorgen zwei Beam-Steering-Systeme Tannoy Q-Flex 24 für optimale Sprach- und Musikwiedergabe auf allen Hörerplätzen, ohne unnötig störenden Hall zu erzeugen.
Infolge ihrer Montagehöhe von vier Meter strahlen sie zudem einfach über das Mikrofon des Vortragenden hinweg, was Rückkopplungen unterbindet.
Folge: klare Verständlichkeit und optimaler Klang von der
ersten Reihe bis in den hintersten Winkel des 220 Quadratmeter großen und über
7 Meter hohen Raumes.
Dabei wird ein Beschallungstechniker angesichts des Raumes zunächst die Stirn runzeln: Ein schön heller, klarer, funktioneller Arbeitsraum mit viel Glas und Sichtbeton, quaderförmig.
Das bedeutet: Große parallele Wandflächen werfen den Schall einander zu und sorgen für langen Nachhall. Keine guten Voraussetzungen für Lautsprechereinsatz.
Mit den beiden Beam-Steering-Systemen ließ sich der Raum ohne weiteres in den Griff bekommen. Selbst in der hintersten Reihe klingt die Beschallung sehr präsent.
Frisch fertig:
Neue Gemeinderäume für die Altpietistische Gemeinschaft Heidenheim eingeweiht
Was lange währt, wird endlich gut. Nicht immer stimmt das Sprichwort, aber wer bei der Planung eines neuen Gemeindezentrums nichts überstürzt, kann sich auf ein gutes Ergebnis freuen.
Die Altpietistische Gemeinschaft hat uns jedenfalls früh genug ins Boot geholt, nämlich schon in der Planungsphase vor einigen Jahren.
Denn nichts ist ärgerlicher, als wenn in einem Neubau dann doch noch Kabelkanäle auf Wände gelegt werden müssen, weil an erforderliche Kabelwege zum Podium oder an Lautsprechermontageplätze einfach nicht gedacht wurde. Weil wir wissen, wie schnell solche Details bei einem großen Bauvorhaben untergehen, nehmen wir Ihnen die Arbeit gern ab. Was wir im Planungsbereich leisten, haben wir 2008 und 2009 gezeigt, als die Planungsverantwortung für das gesamte neu zu bauende Congress-Centrum Heidenheim in unseren Händen lag - und zur Zufriedenheit von Bauherr und Generalunternehmer abgeschlossen wurde.
So ist es oftmals möglich, Lautsprecher an
ungewöhnlichen Stellen im Raum zu verstecken. Wer zum ersten Mal im Gottesdienstraum der Altpietisten sitzt, wundert sich eventuell über ein Rechteck mit vier offenen Ecken in der Decke. Das ist der Basslautsprecher, den wir bündig in die abgehängte Decke eingefügt haben, abgesehen von den Schallöffnungen praktisch unsichtbar, aber klanglich voll dabei.
Solche Feinheiten müssen früh genug geplant werden. So ist es oft auch bei kleineren Räumen ratsam, zunächst eine akustische Simulation anzufertigen: Der Raum wird am Computer nachgebaut und das akustische Verhalten simuliert, um optimale Montageorte für Lautsprecher zu ermitteln. Das ist nämlich ganz und gar nicht egal. Bei ungünstiger Aufstellung gerade des Basslautsprecher ergibt sich schnell ein überfetter, dröhnender Klang. Da belastet eine rechtzeitige Simulation den Etat erheblich weniger als ein nachträglicher Umbau, wenn der Saal schon fertig ist.
Bei der Einweihung des neuen Hauses der Altpietisten jedenfalls zeigte sich der volle Erfolg einer überlegten Planung. Klarer Klang auf allen Plätzen des übervollen Hauses, und dabei wird der gestalterische Raumeindruck von der Technik nicht getrübt. So stellen wir uns das nicht nur vor - wir wissen auch, dass es geht.
Das würden wir sehr gern auch bei Ihrem Bauvorhaben erneut unter Beweis stellen. Stellen Sie uns dafür auf die Probe und lassen Sie uns rechtzeitig mitdenken. Und besuchen Sie die Altpietisten, wenn Sie mal in Heidenheim sind.
Lesen Sie auch den Pressebericht der Heidenheimer Zeitung




